Medical Point

Medizinische Soforthilfe steht in Svatý Petr während der gesamten Wintersaison zur Verfügung.  

Die medizinische Einrichtung direkt am Hang steht verletzten Skifahrern wie auch sonstigen Besuchern des Skigebiets täglich zur Verfügung.

 

täglich 8:30 - 16:30

 

Traumatologische und chirurgische AMBULANZ

  • kostenlose Behandlung - Vertragspartner der Krankenkassen
  • Betreuung durch Ärzte des Krankenhauses Vrchlabí
  • direkt am Auslauf der Pisten in Svatý Petr



Der leitende Arzt des Medical Points rät

MUDr. Petr JindraVor dem Ski- oder Snowboardfahren sollten der Schwierigkeitsgrad des Geländes, die Ausrüstung, die eigenen Kräfte und Fähigkeiten sowie die Anzahl der Personen auf dem Hang sorgfältig erwogen werden – alle diese Faktoren können zu einem Sturz und einer Verletzung führen (beim Skifahren sind Verletzungen der unteren Gliedmaßen, der Knie, des Kopfs und Schnittwunden am häufigsten, beim Snowboardfahren sind Verletzungen der oberen Gliedmaßen – Handgelenk, Schlüsselbein, Schultern am häufigsten).
Unerlässlichkeit von Schutzausrüstung – Helm als Minimum (kann das Risiko einer schweren Kopfverletzung bis zum Dreifachen senken), die Anschaffung eines Wirbelsäulenschutzes und am besten auch eines Handgelenk- und Unterarmschutzes in Betracht ziehen, Schutzausrüstung ist auch beim Rodeln und Bobfahren geeignet. Wichtig ist nicht zu vergessen, sämtliche benötigten Medikamente, die Sie einnehmen, mit ins Gebirge zu nehmen, und besonders wichtig ist, bei sportlichen Aktivitäten und dem Aufenthalt in den Bergen die Krankenversicherungskarte bei sich zu haben.

Unterkühlung – Absinken der Körpertemperatur unter 35 °C, wird durch das Absinken der Umgebungstemperatur unter einen bestimmten kritischen Punkt verursacht (unterscheidet sich in Abhängigkeit von der körperlichen Kondition, der Akklimatisierung oder der individuellen Fähigkeiten, auf Temperaturänderungen zu reagieren). Die häufigste Ursache von Unterkühlung sind niedrige Wintertemperaturen auf den Gebirgshängen, insbesondere Nieselregen, Schneefall und Wind verstärken die Kälte. Der Körper reagiert auf die Kälte durch Zusammenziehen der Kleingefäße in der Haut, wodurch ihre Durchblutung gesenkt wird und die Körpertemperatur nur die zentralen, lebenswichtigen Organe versorgt. Vorbeugung: Wenn Sie eine Wintertour planen und Wetterunbilden nicht ausschließen können, bedarf es einer guten physischen Kondition (auch eine sehr leichte Erkrankung kann gefährlich sein), mehrschichtiger Kleidung, eines regenfesten Mantels oder einer Jacke. Kleidung locker am Hals und um die Handgelenke (damit bei Anstrengung der Schweiß frei verdampfen kann), trockene Ersatzstrümpfe, kalorienreiche Nahrung, nicht rauchen und keinen Alkohol trinken.
Erfrierungen – entstehen durch Kälteeinwirkung, gewöhnlich an kälteexponierten Körperstellen. Die Ursache ist eine langanhaltende Verengung der Gefäße, die Kälte ausgesetzt waren. Vorbeugung: Tragen von angemessener Kleidung und Handschuhen und dadurch, dass wir eine möglichst geringe Körperfläche so kurz wie möglich der Kälte aussetzen. Verdecken Sie das Gesicht nicht mit einem Tuch oder einer Sturmhaube, durch die Sie atmen. Das durch den Einfluss der Atmung entstehende Wasser gefriert dann am Gesicht und verursacht Ekzeme oder Erfrierungen. Verwenden Sie Schutzcremes auf dem Prinzip der Emulsion von Wasser in Öl. Im Winter trocknet die Haut durch den Einfluss von Frost aus. Die Wasserpartikel der Creme sind von einem Ölfilm umgeben. Die Hydratation und die Aktivstoffe gelangen in die Haut und an der Oberfläche bleibt ein schwacher Fettfilm, der als Sperre wirkt und Frost, Wind oder Staubpartikel nicht nach innen lässt. Wenn Sie in einen Ski- oder Snowboardunfall geraten oder sehen, wie eine andere Person das Bewusstsein verliert und Hilfe benötigt, zögern Sie nicht und leiten Sie umgehend die grundlegenden lebensrettenden Schritte der Ersten Hilfe ein, einschließlich der unaufschiebbaren Wiederbelebung (Herzdruckmassage), und zwar auch vor Eintreffen der Bergrettung oder des Rettungsdienstes.